Ein Mann und eine Frau gehen mit Rucksäcken einen Weg im Park hinunter

Keine echten Patienten.

Sind Ihre Patienten einem Risiko ausgesetzt?

Patienten mit FCS weisen trotz Standardtherapien zur Lipidsenkung dauerhaft erhöhte Triglyceridspiegel auf1

Das Familiäre Chylomikronämie-Syndrom (FCS) ist eine extreme Form der schweren Hypertriglyceridämie (sHTG), die durch genetische Varianten mit beeinträchtigter Aktivität der Lipoproteinlipase (LPL) verursacht wird. Dies führt zu extrem erhöhten Triglyceridwerten (≥ 10 mmol/L [≥ 880 mg/dl]), die auf eine lipidsenkende Standardtherapie (z. B. Fibrate, Statine und Omega-3-Fettsäuren) nicht oder nur begrenzt ansprechen.1

Da LPL bei FCS fehlt oder nicht funktionsfähig ist, zeigen lipidsenkende Standardtherapien, die LPL aktivieren, eine begrenzte Wirksamkeit.1

Drei mit Blut gefüllte Röhrchen

Das Plasma von Patienten mit FCS ist durch ein milchig-trübes Erscheinungsbild gekennzeichnet, das auf die Anreicherung triglyceridreicher Lipoproteine, sogenannter Chylomikronen, zurückzuführen ist.1

Eine Person mit Blitzsymbolen darüber

Auch bei konsequenter Einhaltung diätetischer Maßnahmen weisen Patienten mit FCS weiterhin hohe Triglyceridwerte auf, sodass sie weiterhin dem Risiko einer akuten Pankreatitis und belastenden Symptomen ausgesetzt sind.2,3

Patienten mit FCS sind von einer erheblichen klinischen, körperlichen und psychosozialen Belastung betroffen.2

FCS geht mit einem breiten und belastenden Symptomspektrum einher, das sich negativ auf das körperliche, emotionale und kognitive Wohlbefinden auswirken und die Lebensqualität sowie die psychische Gesundheit erheblich beeinträchtigen kann:2

Lipämia retinalis

Hepatosplenomegalie

Wiederkehrende Episoden akuter Pankreatitis

Wiederkehrende Episoden von leichten bis starken Abdominalschmerzen

Fatigue und Konzentrationsschwierigkeiten

Gedeihstörung

Übelkeit und Erbrechen

Eruptive Xanthome

Bei Patienten mit Hypertriglyceridämie, wie beispielsweise Patienten mit FCS, kann die Mortalitätsrate infolge einer Triglycerid-induzierten akuten Pankreatitis bis zu 6 % betragen.4,5

Patienten mit Triglyceridwerten über 10 mmol/L (880 mg/dL) haben ein klinisch signifikantes Risiko für eine akute Pankreatitis6

Zusammenhang zwischen Triglyceridwerten und dem relativen Risiko für eine akute Pankreatitis*7

Retrospektive Kohortenstudie zur annualisierten Inzidenz der akuten Pankreatitis, basierend auf einer national repräsentativen US-Datenbank ambulanter elektronischer Patientenakten (N = 7.119.195).7
Adaptiert nach Sanchez et al., 2021.

*Die Daten repräsentieren die Gesamtkohorte (alle Patienten), einschließlich Personen ohne Ereignisse einer akuten Pankreatitis, mit einem Ereignis oder mit ≥ 2 Ereignissen in den vergangenen 12 Monaten. Die Daten sind nicht spezifisch für Patienten mit FCS.7

„AP“ mit Blitzsymbolen darüber

Eine durch erhöhte Triglyceridwerte verursachte akute Pankreatitis, wie sie bei Patienten mit FCS auftreten kann, verläuft häufig schwerer als eine akute Pankreatitis anderer Ursache.1

Expertenleitlinien empfehlen eine Senkung der Triglyceridwerte auf unter 10 mmol/L (880 mg/dL), um das Risiko einer akuten Pankreatitis zu verringern6,9

< 10 mmol/L (880 mg/dL)6

Empfehlung der ESC/EAS-Leitlinien

Das Risiko einer Pankreatitis ist bei Triglyceridwerten > 10 mmol/L (880 mg/dL) klinisch signifikant, insbesondere bei FCS; Maßnahmen zur Prävention einer akuten Pankreatitis sind daher zwingend erforderlich.6

< 5,7 mmol/L (500 mg/dL)9

Zielwert internationaler Leitlinien

Die überarbeiteten Leitlinien der International Association of Pancreatology on Acute Pancreatitis (2025) empfehlen bei Patienten mit vorangegangener akuter Pankreatitis den Triglyceridspiegel weiter zu senken, um Rezidive zu verhindern.9

< 1,2 mmol/L (~100 mg/dL)10

Optimaler Wert

Nüchtern-Triglyceridwerte > 1,7 mmol/L (150 mg/dL) gelten als erhöht.10

In den ESC/EAS-Leitlinien wird hervorgehoben, dass RNA-basierte Therapien, die auf APOC3 abzielen, die Triglyceridkonzentrationen um bis zu 80 % senken können*11

*Abhängig von der Dosis, dem Dosierungsintervall, dem jeweiligen Wirkstoff und der Patientengruppe.11

Ein lächelnder Mann steht im Freien, im Hintergrund sitzen Personen an einem Tisch

Kein echter Patient.

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Eine Hand hält eine Redemplo Fertigspritze

Bequeme Dosierung: eine Dosis alle 3 Monate12

APOC3, Apolipoprotein C3; EAS, Europäische Gesellschaft für Atherosklerose; ESC, Europäische Gesellschaft für Kardiologie; FCS, Familiäres Chylomikronämie-Syndrom; LPL, Lipoproteinlipase; RNA, Ribonukleinsäure.

REFERENZEN
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  1. Javed F, Hegele RA, et al. J Clin Lipidol. 2025;19(3):382–403.
  2. Davidson M, Stevenson M, et al. J Clin Lipidol. 2018;12(4):898–907.
  3. Gelrud A, Williams KR, et al. Expert Rev Cardiovasc Ther. 2017;15(11):879–887.
  4. Fan Z, Zhang Y, et al. Sci China Life Sci. 2025;68(10):3010–3020.
  5. Fortson MR, Freedman SN, et al. Am J Gastroenterol. 1995;90(12):2134–2139.
  6. Mach F, Baigent C, et al. Eur Heart J. 2020;41(1):111–188.
  7. Sanchez RJ, Ge W, et al. Lipids Health Dis. 2021;20(1):72.
  8. Goldberg RB, Chait A, et al. Front Endocrinol (Lausanne). 2020;11:593931.
  9. Párniczky A, Mikó A, et al. Pancreatology. 2025;25(6):770–814.
  10. Ginsberg HN, Packard CJ, et al. Eur Heart J. 2021;42(47):4791–4806.
  11. Mach F, Koskinas KC, et al. Eur Heart J. 2025;46(42):4359–4378.
  12. Redemplo Fachinformation, Stand: Juni 2026.

Indikation und Pflichttext

Indikation

Redemplo Plozasiran wird angewendet als Ergänzung zu Ernährungsmaßnahmen zur Senkung des Triglyceridspiegels bei erwachsenen Patienten mit Familiärem Chylomikronämie-Syndrom (FCS).1

Klicken Sie hier, um die vollständige Fachinformation für Redemplo anzuzeigen.

▼Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de zu melden. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Qualitätsbeschwerden können auch an Arrowhead Pharmaceuticals Ireland Limited gemeldet werden: E-mail: Nebenwirkungen: [email protected], Qualitätsbeschwerden: [email protected].

Redemplo 25 mg Injektionslösung in einer Fertigspritze
Qualitative und quantitative Zusammensetzung: Wirkstoff: Plozasiran. Jede Einzeldosis-Fertigspritze enthält Plozasiran-Natrium entsprechend 25 mg Plozasiran in 0,5 mL Lösung. Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Redemplo wird angewendet als Ergänzung zu Ernährungsmaßnahmen zur Senkung des Triglyceridspiegels bei erwachsenen Patienten mit Familiärem Chylomikronämie-Syndrom (FCS). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Nebenwirkungen: Sehr häufig: Hyperglykämie. Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Reaktion an der Injektionsstelle. Gelegentlich: Lebererkrankung (ALT, AST erhöht). Pharmazeutischer Unternehmer: Arrowhead Pharmaceuticals Ireland Limited, One Spencer Dock, North Wall Quay, Dublin 1, D01 X9R7, Irland. Stand der Information: 06/2026. Verschreibungspflichtig.

Die in diesem Material gewählte männliche Form (z. B. Arzt, Patient) bezieht sich immer zugleich auf weibliche, männliche und diverse Personen. Auf eine Mehrfachbezeichnung wird in der Regel zugunsten einer besseren Lesbarkeit verzichtet.

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